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Giustino

Sa, 14.12.2019 - Sa, 04.01.2020
Wiener Kammeroper, Wien

Opera seria (1737)

Musik von Georg Friedrich Händel

Libretto basierend auf einer literarischen Vorlage von Nicolò Beregan und Pietro Pariati

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Termine

Info

Die Glücksgöttin Fortuna verspricht dem Bauern Giustino Ehre, Ruhm und Reichtum, sollte er es wagen, in die Welt hinaus zu ziehen. Er folgt dieser Verheißung und gerät, weil er eine junge Frau vor einem Bären beschützt, nach Byzanz, wo Kaiser Anastasio herrscht. Es stellt sich heraus, dass Giustino die Schwester des Kaisers, Leocasta, gerettet hat, die sich noch dazu in ihren Retter verliebt. Doch auch der Kaiser benötigt Hilfe, denn er wird von seinem Feldherrn Amanzio, der selbst gern Kaiser werden möchte, und von dem in Kleinasien herrschenden Tyrannen Vitaliano bedroht. Gerade ist seine Gattin Arianna von Vitaliano entführt worden. Giustino wird dazu auserkoren, mit Anastasio auszuziehen, die Kaiserin zu befreien. Die von Vitaliano gefangene Arianna weigert sich trotz dessen guten Aussehens, ihn zu heiraten, worauf er sie genau auf jene einsame Insel bringen lässt, wo Giustino und Anastasio gerade schiffbrüchig gestrandet sind. Giustino kann die Kaiserin dort vor einem gefräßigen Meeresungeheuer retten. Gemeinsam kehren sie nach Byzanz zurück, wo sich Anastasio schon als Sieger feiern lässt. Giustino ist es inzwischen gelungen, Vitaliano zu überwältigen und führt ihn dem Kaiser vor. Er soll eingekerkert werden, es gelingt ihm jedoch zu entkommen. Arianna schenkt Giustino für seine Heldentaten einen wertvollen Gürtel, den sie selbst einst vom Kaiser geschenkt bekommen hat. Als der eifersüchtige Kaiser durch Amanzio davon erfährt, lässt er Giustino zum Tod verurteilen und verstößt Arianna. Leocasta gelingt es aber, ihren geliebten Giustino zu befreien. Amanzio sieht sich nun seinem Ziel nahe, den Thron besteigen zu können. Giustino dagegen ist verzweifelt. Er beginnt an Fortuna zu zweifeln und schläft ein. So findet ihn Vitaliano, jedoch hält ihn eine überirdische Stimme davon ab, Giustino zu töten. Die beiden erkennen, dass sie Brüder sind, und eilen gemeinsam nach Byzanz, wo sie gerade noch verhindern können, dass der von Amanzio gestürzte Kaiser hingerichtet wird. Ende gut, alles gut: Der Kaiser kehrt auf seinen Thron zurück und versöhnt sich mit Arianna. Giustino erhält Leocasta zur Frau und wird zum Mitregenten ernannt. Fortunas Spruch hat sich erfüllt.

Markellos Chryssicos übernimmt zum dritten Mal die musikalische Leitung in der Kammeroper, er war zuletzt in Purcells Die Zauberinsel zu erleben. Für die Inszenierung und Choreographie zeichnet der junge amerikanische Regisseur James Darrah verantwortlich, der sich vor allem durch seine vielseitigen Projekte als Regisseur, Designer und Artistic/Creative Director einen Namen gemacht hat. In der Titelpartie ist der Countertenor Riccardo Angelo Strano zu erleben, der dem Kammeroper-Publikum ebenfalls seit Die Zauberinsel bekannt ist. Es spielt das Bach Consort Wien.

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Veranstalter: Vereinigte Bühnen Wien/Kammeroper 

Infos zum Veranstaltungsort

Wiener Kammeroper

Fleischmarkt 24 / Drachengasse , 1010 Wien

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