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Maria Bill © Gabriela Brandenstein

*Die Adventaktion findet vom 21.11.2019 bis einschließlich 06.01.2020 statt. Alle teilnehmenden Veranstaltungen sind durch ein Sternsymbol gekennzeichnet. Die jeweilige Ermäßigung von 12% oder 24% wird vom Kartengrundpreis berechnet und automatisch in der Preisliste angezeigt. Teilweise können nicht alle Ticketkategorien ermäßigt angeboten werden. Die Aktion ist gültig solange der Vorrat reicht. Die Ermäßigung ist nicht auf bereits gebuchte Tickets anwendbar. Bereits ermäßigte Ticketkategorien sind von der Aktion ausgeschlossen, außer dies wird explizit angegeben. Bei missbräuchlicher Verwendung wird die Ausgabe von ermäßigten Karten seitens WIEN-TICKET abgelehnt. Ausgabe von ermäßigten Karten nicht zu gewerblichen Zwecken. Keine Barablöse möglich. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Maria Bill singt Kurt Weill

Do, 30.01.2020 - 19:30
Theater Akzent, Wien

I'm a stranger here myself

Termine

Datum/Uhrzeit Veranstaltung/Ort Preis Ticketlink
Do., 30.01.202019:30 Bill singt Weill
Theater Akzent, Wien

ab € 23,70

Tickets

Info

Seit ihrer Darstellung der ‚Anna‘ in „Die sieben Todsünden“ am Wiener Volkstheater, ist Maria Bill fasziniert und begeistert von den Werken des Komponisten Kurt Weill, von der Vielfalt seiner Tonsprache, die auf Elemente aus Jazz, Ballade, Moritate und Kabarettchansons greift, von seinem Gespür für den musikalischen Zeitgeist, für rebellisches, experimentelles Theater und atonale Musik. Ihr neues Programm „I'm a stranger here myself“ zeichnet den Schaffensweg des genialen Instrumentalkomponisten, Songschreibers und Weltbürgers.

Als Sohn eines Kantors in 1900 Dessau geboren, wächst Kurt Weill in der deutschen spätromantischen Musiktradition auf. Die Begegnung mit Bertolt Brecht im Berlin der 1920er und 30er Jahre lenkt sein Schaffen in neue Bahnen. Gemeinsam mit Brecht, dem kongenialen Autor mischt er das Musiktheater auf und treibt sein Publikum mit seinen sinnlichen, aber ungewohnten Tonfolgen zwischen begeisterter Hysterie und Skandal- schreiender Empörung hin und her. Auf den Bruch mit Brecht folgt die Flucht vor der nationalsozialistischen Diktatur. Seine Partituren landeten auf dem Scheiterhaufen der Nazis. Über Paris, wo eine letzte eine Zusammenarbeit mit Brecht und Lotte Lenya „Die sieben Todsünden“ entstand, führt ihn sein Weg nach New York. Virtuos nutzt er die kulturelle Vielfalt des ‚american way of life‘ und findet auf seinem Spezialgebiet, dem Musiktheater, zu seinen enormen, bisher schlummernden musikalischen Möglichkeiten. Er heiratet die Sängerin Lotte Lenya zum zweiten Mal, liebt den Broadway, taucht in das Genre Musical ein, beglückt die Menschen mit herrlichen Melodien und gilt heute als Missing Link zwischen George Gershwin und Leonard Bernstein. Brecht hielt gar nichts vom neuen Weill. Der aber hatte eine andere Devise: "Es gibt kein Unterschied zwischen U- und E-, zwischen Unterhaltungs- und ernster Musik. Sondern nur zwischen guter und schlechter Musik." (Pressetext)

Seit ihrer Darstellung der ‚Anna‘ in „Die sieben Todsünden“ am Wiener Volkstheater, ist Maria Bill fasziniert und begeistert von den Werken des Komponisten Kurt Weill, von der Vielfalt seiner Tonsprache, die auf Elemente aus Jazz, Ballade, Moritate und Kabarettchansons greift, von seinem Gespür für den musikalischen Zeitgeist, für rebellisches, experimentelles Theater und atonale Musik.
Ihr neues Programm „I'm a stranger here myself“ zeichnet den Schaffensweg des genialen Instrumentalkomponisten, Songschreibers und Weltbürgers.

Songs wie „I'm a stranger here myself“, „September“ und „Speak low“ die so typisch sind für Weill, wurden mittlerweile berühmte Standards und gehören für Maria Bill mit zu seinen schönsten Melodien.
Und gerade die Mischung aus Liedern mit einer klaren Aussage, mit harten, sozialpolitischen, zynischen und provokanten Texten, wie Weill sie mit und für Brecht geschrieben hat, und den Songs aus Musicals, die Gefühle zulassen, mit Lyrics z.B. von Ira Gershwin oder Ogden Nash, - diese Mischung machte es für sie besonders reizvoll, den Abend mit seinen Kompositionen zusammen zu stellen.
Selbstverständlich dürfen auch „Surabaya – Johnny“, „Seeräuber – Jenny“, „Alabama Song“ aus der „Dreigroschenoper“ nicht fehlen.

Als Sohn eines Kantors in 1900 Dessau geboren, wächst Kurt Weill in der deutschen spätromantischen Musiktradition auf. Die Begegnung mit Bertolt Brecht im Berlin der 1920er und 30er Jahre lenkt sein Schaffen in neue Bahnen. Gemeinsam mit Brecht, dem kongenialen Autor mischt er das Musiktheater auf und treibt sein Publikum mit seinen sinnlichen, aber ungewohnten Tonfolgen zwischen begeisterter Hysterie und Skandal- schreiender Empörung hin und her.

Auf den Bruch mit Brecht folgt die Flucht vor der nationalsozialistischen Diktatur. Seine Partituren landeten auf dem Scheiterhaufen der Nazis.
Über Paris, wo eine letzte eine Zusammenarbeit mit Brecht und Lotte Lenya „Die sieben Todsünden“ entstand, führt ihn sein Weg nach New York.
Virtuos nutzt er die kulturelle Vielfalt des ‚american way of life‘ und findet auf seinem Spezialgebiet, dem Musiktheater, zu seinen enormen, bisher schlummernden musikalischen Möglichkeiten.
Er heiratet die Sängerin Lotte Lenya zum zweiten Mal, liebt den Broadway, taucht in das Genre Musical ein, beglückt die Menschen mit herrlichen Melodien und gilt heute als Missing Link zwischen George Gershwin und Leonard Bernstein. Brecht hielt gar nichts vom neuen Weill. Der aber hatte eine andere Devise: "Es gibt kein Unterschied zwischen U- und E-, zwischen Unterhaltungs- und ernster Musik. Sondern nur zwischen guter und schlechter Musik."

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Veranstalter: Theater Akzent

Infos zum Veranstaltungsort

Theater Akzent

Theresianumgasse 18, 1040 Wien

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